politisch auf dem drücker sind derzeit arbeiterkammer und ögb mit ihrer initiative "lohnsteuer runter". es ist grundsätzlich nachvollziehbar, dass die doppelbelastung von sv-beiträgen und lohnsteuer wirklich zu den absolut höchsten belastungssätzen führt. abgesehen von den belastungssätzen der bäuerlichen sozialversicherung für bauern. im schnitt der jahre 2011 bis 2013 hab ich ca. 50 % meines bruttoeinkommens (basis einnahmen-ausgaben-rechnung für die arbeitskreis-auswertung) für jährlich ca. eur 14.000,- sozialversicherungsbeiträge bezahlt. bei einem einheitswert knapp über eur 50.000,-, 27 ha ackerland, 2,5 ha bio-obst und 11 ha wald. also kein besonders großer betrieb.
der umstand, 50 % und mehr des bruttoertrags des landwirtschaftlichen betriebes an sv-beiträgen abführen zu müssen, trifft vermutlich 80 % oder mehr der bäuerlichen betriebe.
die einzelnen organsisationen überbieten sich in der forderung der höhe der entlastung der lohnsteuerzahler. wir als bauern wissen bereits, was am ende des tages rauskommt. es werden scheinrechnungen angestellt, wie man diese entlastung finanziert. die einnahmen werden wesentlich hinter den erwartungen zurückbleiben. ein bis zwei jahre nach der nächsten nationalratswahl wird uns ein sparpaket treffen, weil es wieder mal hinten und vorne nicht zusammengeht. und wir wissen auch schon, wen es treffen wird. die bösen großbauern werden vorgeschoben und bezahlen werden es alle. so wie beim letzten sparpaket, das mir mind. doppelt so viel gekostet hat als dem damaligen vizekanzler michael spindelegger. obwohl der sicherlich ein vielfaches an einkommen hat als ich.
und das allerbeste. die neu erfundenen und erhöhten belastungen wurden erst nach der letzten nr-wahl den bauern ins haus bescheidmäßig zugestellt, und das rückwirkend für ca. eineinhalb jahre. den bauern gefällts offenbar, denn sie wählen den mittäter bauernbund wieder in hohem ausmass.
der umstand, 50 % und mehr des bruttoertrags des landwirtschaftlichen betriebes an sv-beiträgen abführen zu müssen, trifft vermutlich 80 % oder mehr der bäuerlichen betriebe.
die einzelnen organsisationen überbieten sich in der forderung der höhe der entlastung der lohnsteuerzahler. wir als bauern wissen bereits, was am ende des tages rauskommt. es werden scheinrechnungen angestellt, wie man diese entlastung finanziert. die einnahmen werden wesentlich hinter den erwartungen zurückbleiben. ein bis zwei jahre nach der nächsten nationalratswahl wird uns ein sparpaket treffen, weil es wieder mal hinten und vorne nicht zusammengeht. und wir wissen auch schon, wen es treffen wird. die bösen großbauern werden vorgeschoben und bezahlen werden es alle. so wie beim letzten sparpaket, das mir mind. doppelt so viel gekostet hat als dem damaligen vizekanzler michael spindelegger. obwohl der sicherlich ein vielfaches an einkommen hat als ich.
und das allerbeste. die neu erfundenen und erhöhten belastungen wurden erst nach der letzten nr-wahl den bauern ins haus bescheidmäßig zugestellt, und das rückwirkend für ca. eineinhalb jahre. den bauern gefällts offenbar, denn sie wählen den mittäter bauernbund wieder in hohem ausmass.
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