Donnerstag, 5. März 2015

liebesgrüße aus schilda 2

winterzeit ist schulungszeit. einkommenssteuer-schulung, sozialversicherungsschulung, ...

interessant ist die steuerliche wie sozialversicherungsrechtliche behandlung eine bauern, der ein paar bretter, latten und pfosten verkauft.

für die sozialversicherung der bauern zählt das verkaufen von brettern als landwirtschaftliche urproduktion, die zu keinen höheren sozialversicherungsbeiträgen führt.

das finanzamt legt jedoch auch die umsätze aus der vermarktung von brettern wert und bewertet sie anteilig als einkommen, wofür zw. 36,5 und 50 % einkommenssteuer abzuführen ist.





liebesgrüße aus schilda

wie ein schildbürgerstreich hört sich die umsetzung des europäischen pflanzenschutzgesetzes an. es soll ein einheitliches sein für ganz europa. was sich grundsätzlich ganz gut anhört. die crux an der sache ist, dass in österreich jedes bundesland selbst interpretieren darf, wie das gesetz umgesetzt werden soll. die einzelnen bundesländer haben also hre akademiker befasst und je nach bundesland sind 9- bis 27-seitige pflanzenschutz-landesgesetze verfasst worden. eine sachkundenachweis, der zum erwerb, transport, lagerung und anwendung von pflanzenschutzmitteln berechtigt, kann in neun bundesländern unter neun unterschiedlichen rahmenbedingungen erworben werden. besonders lustig wird das ganze, wenn ein steirischer bauer im burgenland ein pflanzenschutzmittel kauft, das er auf einem feld in nö anwenden will. welches der drei landesgesetze jetzt zur anwendung kommt, konnte noch nicht geklärt werden.